Montag, 15. Juli 2013

Manchmal..

muss man eigene Regeln brechen,starre Grenzen überschreiten,ferne Länder durchqueren,
Fremdes begreifen, um zu sich selbst zurück zu kehren.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Kompass

Wenn dieser steinige Weg mich am Ende doch hier her geführt hat,an diesen Tag,diesen Ort mit dir und unserem kleinen Sohn,dann weiß ich,dass jede Kreuzung,Weggabelung,jeder Berg und jedes Tal,jede Entscheidung die ich getroffen habe goldrichtig war.








Ich denke oft über die Liebe nach.
Vor ein paar Jahren noch,habe ich Beziehungen als eine Art Vertrag erlebt.Auferlegte Pflichten und Versprechungen,Besitzansprüche und Rechte an dem anderen,und im Gegenzug die Aufgabe der eigenen Freiheit.Mühsam kämpfte ich mich durch das Gewirr,das gesellschaftliche Bild von Mann und Frau und Bindung.Bis mir klar wurde,dass mir niemand sagen kann,wie meine eigene Beziehung,meine eigene Liebe sein muss.Meine Liebe ist so frei,fernab von jeglicher Norm und Gesellschaftsdruck.Ich erfinde sie selbst.

Dienstag, 18. Juni 2013

Dafür

Ich bin dafür von Sonnenstrahlen geweckt zu werden,in Blumenlaken und einem Lächeln auf den Lippen.Ich bin für unerschöpfte unerwiderte Liebe,weil sie mich lehrt über mein Inneres,die Zerbrechlichkeit und die bitterkalte Nacht.Weil ich nur durch sie den nächsten Morgen wert zu schätzen weiß,der wie eine Seifenblase in den Himmel steigt um im nächsten Moment auf dem harten Gestein zu zerplatzen.Wie der Traum,der nächtlich wiederkehrende,von dir.Der mich wünschen lässt nie aufzuwachen und noch am Frühstückstisch an mir haftet.Ich bin dafür die Regeln zu brechen,Grenzen zu überschreiten und am Abgrund zu stehen,weil die Aussicht von dort so überwältigend ist,über den Tellerrand hinaus.Ich bin für Unsicherheit,Wagnisse und Risiko.
Ich bin für Verstehen und Verzeihen,weil ich nur auf diese Art frei sein kann,frei vom bitteren Geschmack auf meinen Lippen,der Last auf meiner Schulter.Ich bin für Gemeinschaft,für Lachen und Trunken sein,von Wein und Glück.Fürs betäubt sein vor lauter Gefühl,für Schmetterlinge im Bauch und Glanz in den Augen.




Ich bin für dich und mich.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Momente

Der Moment in dem du aus der Türe gehst und merkst es riecht nach Sommerregen.Die ersten Blumen sprießen und die Bäume sich schmücken mit zarten Blüten.Während dir die Sonne die Haut wärmt und du weißt,heute werde ich mit dem Liebsten tanzen, im Sommerkleid.-Der Moment in dem die Blumen verblühen.

Der Moment in dem du wunderbare Menschen um dich hast,sie lachen und reden laut durcheinander,gelöst und frei.Du schaust dich um und bist selig vom Wein und der Geselligkeit.Die Trauben in deinem Mund schmecken nach mehr,nach all dem was du erreichen kannst in diesem Jahr.Den Himmel berühren.-Der Moment an dem du auf den Boden zurück gelangst,mit Kopfschmerzen und Übelkeit.

Der Moment in dem dir der herrliche Duft von Erdbeerkuchen in die Nase steigt,du ihn genüsslich in denen Mund steckst,ihn auf der Zunge zergehen lässt und das Gefühl hast nie etwas besseres,etwas köstlicheres geschmeckt zu haben,als diese süße Frucht.In diesem Augenblick.-Dann der Moment in dem du es übertrieben hast und nicht einen Bissen mehr hinunter bekommst.

Der Moment in dem du dein Kind ansiehst,das Liebste was du hast und weißt,dass egal wie viele Höhen und Tiefen,wie viel auf und ab,für und wieder.Dieser Moment wird immer vollkommen sein.






Montag, 3. Juni 2013

Kinderland

Ich erinnere mich an diesen Ort,an dem ich immer sicher und geborgen war.Fern von all der Ungerechtigkeit,all den Konflikten,dem Gewitter und Sturm.An einen Ort der mich in Geborgenheit hüllte,an dem mein Auge sich satt sehen konnte an Farben und Bildern,an Herzensdingen und Leichtigkeit.Ich erinnere mich an Spielzeuge,an Bilderbücher,Gedanken und Worte,als wären sie ewig in meinen Kopf gemalt.Der Geruch nach Kuscheldecke und Wachsmalstiften,nach Abenteuern und Kinderträumen.All das verbunden mit einem Wasserfall an Gefühlen.Wehmut,Sehnsucht,Glückseligkeit.

Wie einen Schatz gewahrt gebe ich sie nun weiter an dich,mein Kind.Und wie durch einen Zauber,bekomme ich ein Stück meiner Kindheit,ein Stück von diesem Gefühl zurück.
Glücksgefühl.







Kinderland 
(Gerhard Schöne)
..kurz vor Schlaraffenland,
da liegt Kinderland.
Wo die Kinder alles dürfen:
kippeln,krabbeln,schmatzen,schlürfen,popeln.
Alle müssen kräftig schreien,
es gibt tolle Keilereien,
Löcher in den Hosen.
Kein Erwachsener,der gleich zankt,
sofort Disziplin verlangt.
Denn dort gibts keine Großen.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Das Leben lieben

Ein guter Freund von mir und Ich haben eine wunderbare Tradition.Sobald der Frühling herein bricht gehen wir gemeinsam in den Wald und schreien den Ronja-Räubertochter Frühlingsschrei in die Welt hinaus.Das einmalige Gefühl von absoluter Freiheit und Glück welches mich in diesem Moment durchströmt,hält mich noch lange warm.Ich sprudel über vor Lebensenergie und guter Gedanken.Für mich ist der Frühling der Beginn der schönsten Zeit.Eine Zeit,in der ich mich darauf besinnen möchte,was mein Leben bunt macht.Bunt und sonderbar.


Lausemias Wünsche an diesen Frühling und Sommer


Viele Gartenfeiern für Menschen geben,die mir wirklich etwas bedeuten. Menschen gehen lassen,die nur noch aus Gewohnheit in meinem Freundeskreis sind.Den Garten zu meiner Oase machen. Meditieren lernen. Neue vegane Gerichte ausprobieren. Auf mindestens ein Konzert gehen. Am Abend Wein trinken,ohne an Morgen zu denken. Im eigenen Garten zelten. Etwas Verrücktes tun,ohne es zu hinterfragen. Juchzend unterm Rasensprenger hindurchlaufen,so wie damals. Viel singen,nicht schön aber geil und laut. Endlich meine Strickwerke beenden und gleich drei Neue anfangen. Eine lange lange lange Wimpelkette nähen. Sowieso mehr Wimpelketten nähen.Oder Kissen,oder Tischdecken. 
 (sprich: Mich nicht mit zu viel Anspruch überfordern und dann die Lust verlieren). Mehr über Hühner nachdenken. Eine Band finden die ich noch nicht kenne und die ganz bestimmt meine Lieblingsband ist. Mein dickes Muminbuch vom Flohmarkt lesen und nach weiteren Bänden ausschau halten. Nicht über den Hunger hinaus essen,sondern bewusst und genussvoll.Nahrung schätzen. Gedichte sammeln. Einen Liedtext schreiben und jemanden finden der ihn singen mag (und dann berühmt wird ;)).Weitere Teekannen sammeln. Ans Meer fahren und darin baden,mindestens zehn mal. Blumenkränze flechten und sie im Haar tragen,auch während der Busfahrt. Die Haare wachsen lassen und immer wieder überlegen ob ich sie doch wieder kurz schneide,doch diesem Verlangen widerstehen. Endlich mein Tattoo ausdenken und es stechen lassen...vielleicht. Bloggen,wenn mir danach ist und mich über jedes Wort von euch freuen <3 

Mittwoch, 10. April 2013

Kinderverse


Ich packe meinen Koffer und nehme mit
das kleine geschnitzte Ferkel mit dem lustigen Ringelschwanz,meinen liebsten Kuschelhasen und das gepunktete Tuch,in welches ich so gern mein Gesicht vergrabe.
Ich packe meinen Koffer und nehme mit 
das Ferkel,den Hasen,das Tuch und 
das Buch mit den farbigen Bildern,auf denen es immer wieder etwas zu entdecken,zu bestaunen gibt;
die leuchtend gelbe Mütze,die ich bei unserem letzten Ausflug in den Wald getragen habe,an den ich mich so gern erinnere.
Ich packe meinen Koffer und nehme mit 
das Ferkel,den Hasen,das Tuch,das Buch,die Mütze und
die Erinnerung an leuchtende bunte Stunden mit euch,die mein Herz mit Freude erfüllten und mir noch heute im Gedächtnis leuchten;es waren Stunden voller Glück.
Ich packe in meinen Koffer 
auch euren Streit,den ich aus dem Nebenzimmer belauschen konnte,an dem Tag,als ich vom Klettergerüst gefallen bin;die lauten,harten Worte,die mir die Kehle zuschnürten und mich Tränen in mein Kissen weinen ließen.
Ich packe ein,die vielen kleinen Päckchen die ihr mir gegeben habt,dass ich sie trage.

Ich werde sie mein Leben lang mit mir führen.Bitte vergesst das nie,liebe Eltern.

Ich packe meinen Koffer.


Samstag, 6. April 2013

"Los Lausemia,wir schreiben den Frühling!"

sagte die liebe Sonennspross zu mir.Und wenn dieser Name,diese Worte nicht den Frühling erwecken,wer dann?!Ich finde die Idee fabelhaft und möchte euch gerne ebenso dazu aufrufen.Schreibt mit uns den Frühling ihr Kreativlinge!

Wenn du barfuß auf der Wiese tanzt,über dir das blaue Meer.Und zu deinen Füßen die Welt.Dann hast du dieses Gefühl.Das Gefühl du könntest in diesem Moment nicht glücklicher sein.Weil einfach alles..jede Kleinigkeit ganz wunderbar ist.So wie die Blätter die Blumen sprießen,so wächst mein Glück.Der Tatendrang,die Abenteuerlust,der Übermut.
Hey,hey,was kostet die Welt?!





Idas Sommerlied

(Astridt Lindgren,Übersetzung Torsten Meiwald)


1. Glaub nicht, von allein würd’ es Sommer
in Garten und Wiese und Wald.
Den Sommer, den muss jemand wecken,
dann blühen die Blumen schon bald.
Ich lasse die Blumen erblühen, 
lass sprießen das Gras und den Klee.
Ja, nun kann der Sommer beginnen,
denn schmelzen ließ ich schon den Schnee. 

2. Ich lasse das Wasser schnell strömen
und setze die Bäche in Gang,
lass Schwalben am Himmel jetzt fliegen
und Mücken, den Schwalben zum Fang. 
Ich schenke den Bäumen die Blätter 
und setze die Nester hinein.
Ich lasse den Himmel erglühen
am Abend mit rosigem Schein.

3. Und Walderdbeer’n werde ich machen,
ich finde, die braucht jedes Kind,
und andere herrliche Sachen,
die passend für Kinder jetzt sind.
Ich mache so lustige Stellen,
grad’ richtig zum Spielen mit dir.
Da hüpf ich und renne und springe
und spüre den Sommer in mir.

Donnerstag, 4. April 2013

Herztöne

Seit kurzem ist der kleine Lausbub Langschläfer.Damit habe ich nicht vor der Pubertät gerechnet und freue mich nun umso mehr.Auch wenn ich grad allein am gedeckten Frühstückstisch verweile,auf die Uhr sehe und die alten Sorgen nicht loswerde.
In meinem Kopf hallen die Worte der Schwestern wieder. Kindstod.Bauchschläfer.Erstickungsgefahr.Tod.Tod.Tod.
Pfui ihgitt,ich schüttle die Gedanken ab und nehme einen Schluck vom grüne Tee.
Diese Ruhe...Einatmen.Ausatmen.Tick.Tack.

Doch da wird die Stille von Quängelei gestört.Jaaa!Der kleine Bär ist wach.
Das Leben kann beginnen.

Guten Morgen ihr Lieben.





Manchmal denke ich,ich denke zu viel.

Mittwoch, 3. April 2013

Winterdepressionen

Es ist still.In mir,um mich herum.Der Sturm,er hat sich gelegt und nun steh ich hier,eingehüllt.In eine Decke aus Schweigen.Die Luft ist klar,kristallklar.Und die Sonne beginnt das Eis zu schmelzen.Kleine Bäche rinnen zu meinen Füßen,treffen sich wieder in Pfützen,kleinen Seen.

Ich spiegel mich in ihnen und bin erleichtert: Das bin ich.Ich kann mich wieder sehen.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Aus dem Leben eines Lausbubens

Ein Lausbub findet das Leben fabelhaft.Sobald er vom ersten Sonnenstrahlen geweckt wird,erwacht in ihm auch die Lust auf Abenteuer.Eben noch im Land der Träume,dort wo Wünsche in Erfüllung gehen und du selbst so leicht bist,als würdest du schweben.Halten seine wachen Augen Ausschau.

Apfelkekse zum Frühstück sind die Ausnahme,aber diese macht so glücklich!Mit dem leicht süßlichen Geschmack auf der Zunge lassen sich Geschichten erzählen.Die von großen Bären und kleinen Hühnern.Geschichten,wie sie in all den bunten Büchern geschrieben stehen,an deren Bilder sich ein Lausbub nicht satt sehen kann.Vom Piratenmädchen dort oben auf dem Mast,die den gefährlichen Kerlen zeigt wo es lang geht.Ein Lausbub kann alles erleben,denn seine Fantasie reicht bis in den blauen Himmel hinein.





Seine kleine Welt ist aufregend.Und schon bald wird der Lausbub auch die große Welt dort draußen im Sturm erobern.Nehmt euch in acht.

Montag, 18. Februar 2013

Eine einfache Rechnung

Zwei sein bedeutet weniger eins sein.Denn zwei sind bekanntlich mehr als einer.

Es bedeutet zueinander stehen,für den anderen einstehen.Zwei sein bedeutet miteinander zu verschmelzen und doch zwei Körper zu bleiben,zwei Geister,die sich streiten können und vertragen.Die einander anregen zum Denken und Handeln,die das Leben bereichern.Gegenseitig,gegensätzlich.Diese ziehen sich an,schüren das Feuer,die Aufregung,machen Liebe.Diese wahnsinnige Liebe,die es heiß und kalt werden lässt als mögest du erfrieren und im nächsten Moment explodieren,weil du sie nicht aushältst diese Hitze in dir.

Zwei sein ist eine hohe Kunst.


Mehr sein bedeutet Rücksicht zu nehmen,zwischen all den Gefühlen.Acht zu geben,während es in dir schreit.
Während wir übertreiben,von Trümmern sprechen,obwohl vor uns ein herrliches Schloss steht,dessen Ziegeln in der Sonne glänzen.Sieh mal!
Mehr sein bedeutet Eltern sein.Eltern die mal streiten,die für einen Augenblick nicht klar sehen,doch die immer immer immer ihr Liebstes im Blick haben.Und in ihren Herzen.

Mehr sein ist die größte Kunst des Glückes.

Montag, 11. Februar 2013

...

"Auch ist das vielleicht nicht eigentlich Liebe,wenn ich sage,dass Du mir das Liebste bist;Liebe ist,dass Du mir das Messer bist,mit dem ich in mir wühle." (Franz Kafka)

Liebe kann schön und leicht sein,eine zarte Blüte,ein großes Glück.Doch auch vermag nichts so sehr zu schmerzen,zu verletzen wie sie.Liebe tut weh.Weil ich mich öffne,mich dir hingebe.Ganz.Weil du mir das Hell in der Dunkelheit bist.Die Hoffnung auf Verstehen.Auf völliges Ganzsein.Bis die Gedanken einander ergänzen,ich einbeinig bin,einäugig und vielleicht,unter Umständen nur die Hälfte meines Hirnes nutze.Mein Herz nur alle zwei Schläge zu hören ist und lauscht,wartet,auf die Antwort
deines Herzens.


Und dann höre ich es wiederhallen.Wie in kalten harten Steingemäuern,die meine Worte von einer Wand zur anderen werfen.Einsam und immer leiser werdend.Ich muss dich suchen,irre wandle durch lange Gänge,eine miese Gegend.Dort finde ich dich,mit dem Rücken zu mir...

Es setzt aus.Ein,zwei,drei Schläge.Schläge in mein Gesicht.


Wir haben uns wiedergefunden.Und glaub mir Geliebter,ich werde dich nicht wieder so weit gehen lassen.Heute Nacht halte ich deine Hand bis der Morgen erwacht.

Dienstag, 5. Februar 2013

Chaos für die (Kinder)Seele

Die kleinen Rädchen drehen sich.Schnell und unaufhaltsam.Im gleichen,immer selben Takt.
Zu schnell.An mir vorbei.
Ich möchte sie greifen,all die Minuten und Sekunden,doch meine Hand greift ins Leere.

In den Klauen des Alltags gefangen,hinter riesigen Wäschebergen und tiefen Augenhöhlen,die Geschichten der vergangenen Nächte erzählen,auf längst bewanderten Trampelpfaden,da wird gekocht,abgewaschen und geputzt,geputzt,geputzt.Da reichen sich die Rituale die Hand,geben sich die Klinke und sagen Fuchs und Hase gute Nacht.Täglich grüß das Murmeltier.
Doch wenn du nur einmal alles anders machst,wirst du spüren wie dein Herz zu tanzen beginnt,der Atem deine Lunge füllt und die Welt um dich herum bunt und bunter wird.Wir brauchen diese Tage.Diese Tage an denen wir keinen Finger krumm machen,zu den verrücktesten Zeiten Mittag essen,vielleicht sogar auf dem Boden.An denen wir nur das tun was Glück bedeutet.An denen wir aus einem Missgeschick eine herrliche Sauerei veranstalten,ohne an morgen zu denken.Ein Tag,der uns im Gedächtnis leuchtet,so hell,dass er anhält.Dass er in die grauen Alltagstage Licht bringt.Einen kleinen Schein nur..der uns daran erinnert,wie fabelhaft das Leben ist.







Freitag, 25. Januar 2013

Nachtrag

(Ein Gastbeitrag von mir bei Fräulein Vintage)

Als ich heute vor die Türe trat überfiel mich die Kälte.Wie ein Mantel aus Eis legte sie sich um meine Schultern.
Mein Atem begann vor mir zu tanzen,als silbrig glänzende Kristalle,die im nächsten Augenblick wieder verschwanden.
Beherzt nahm ich einen tiefen Zug der frischen Luft und schloss die Tür behutsam hinter mir.

Wieder ist es Winter.Die Zeit,in der mein kleiner Lausbub geboren wurde.Erinnerungen aus dem letzten Jahr,werden wach und flimmern hinter meinem geschlossenen Augen wie Filmszenen wirr durcheinander.Ich halte eine davon fest.

Vom Krankenhaus aus sahen wir in den grauen Himmel,welcher die grauen Häuser bedeckte.
Unten auf der matschigen Fahrbahn drängten sich dicht an dicht die farblosen Autos auf dem Weg nach Hause,oder in die Ferne.
Aus dem Nebenzimmer hörten wir das schon vertraute Stimmengewirr der Schwestern.
Wir standen da,neben dem Kasten aus Glas.In einem Raum voll von Geräten die in fast regelmäßigen Abständen lau erschrillten.
Babys,die weinten.Babys die schliefen.Eltern,die mit traurigen,bleichen Gesichtern daneben standen. Eltern,die es nicht aushielten und schon lange wieder nach Hause gefahren waren.

Ich öffne meine Augen.


Um mich herum ist es wieder hell.In unserem gemütlichen Wohnzimmer ist es warm.Das Feuer flackert im Ofen und die Kerzen malen Muster an die Wände.
In diesem Jahr,das ist sicher,wird unser Weihnachten ein farbenfrohes Fest des Lichtes und der Wärme.
Ein Tag an dem wir unser Kind geborgen im Arm halten werden.


Endlich und für immer.

Montag, 21. Januar 2013

Meine kleine Welt


Was mir wirklich am Herzen liegt ist der Weltfrieden.





..und dann gibt es da noch Kleinigkeiten,die mein Herz erfreuen.Die es hüpfen und springen lassen.Die mir das Gefühl geben zu Hause zu sein.In meinem ganz eigenen eigenartigen Zuhause.Dort,wo jedes Detail meine Sprache spricht und meinen Namen trägt.Dinge mit Geschichte,die mich zu einem Teil ihrer werden lassen.

Ein Hoch auf Nippes. 

Samstag, 19. Januar 2013

"Ich werde dir nie etwas von Schwerkraft erzählen...

,denn dann kannst du fliegen."
Diesen poetischen Satz hörte ich den Liebsten zum kleinen Lausbuben sagen.
Diese schönen Worte aus diesem schönen Mund...Ich bin verliebt.Wortverliebt.
Verliebt in diesen Mann,den kleinen Lausbuben und die ganze Welt. (Hi,na!)





Fliegen ist ein wunderschönes Bild für die Freiheit.Die Freiheit alles tun zu können und weit über sich hinaus zu wachsen.In den Himmel hinein.Einen Papa zu haben,der an diese Flügel und ihre Stärke glaubt ist wertvoller als der Schatz am Ende des Regenbogens.
Und glaub mir,dieser Schatz würde dir den Atem verschlagen.

Also breite deine Flügel aus mein kleiner Lausejunge.Denn was auch geschehen mag,dein Papa wird der Wind unter ihnen sein,der dich hinauf trägt und auf den du vertrauen kannst.

Der Wind unter deinen Flügeln.

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